Chroma Experience

Wie Mapping-Methoden helfen können Nutzerinformationen zu strukturieren

Um ein digitales Produkt zu entwickeln, bedarf es präziser Kenntnis seiner potenziellen Nutzer. Usability-Tests, Fokusgruppen, Analytics-Daten und Interviews führen zu einer Vielzahl an Informationen, die nur schwer zu überblicken sind. Gerade wenn es darum geht, diese Informationen in multidisziplinären Teams oder mit Stakeholdern zu teilen, wird es unübersichtlich.

Deshalb arbeiten wir mit verschiedenen Mapping-Methoden, die uns helfen Informationen zu strukturieren und gleichzeitig zu visualisieren.

Welche Methoden kommen bei uns zum Einsatz?

Customer Journey Map

Die Customer Journey Map nutzen wir, um Informationen zu einem Kundenerlebnis zusammenzufassen – vom ersten Kontakt über den gesamten Nutzungsprozess. Ziel ist es, wesentliche Kontaktpunkte mit dem Produkt zu identifizieren und genauer zu beleuchten. So lassen sich Probleme frühzeitig feststellen und das Nutzungserlebnis nachhaltig verbessern.

Empathy Map

Mit der Empathy Map werfen wir einen genaueren Blick auf die Gedankenwelt und Wahrnehmung der Nutzer. Sehen, Hören, Sagen und Handeln, Denken und Fühlen, Ängste und Hürden, sowie Wünsche und Motive stehen hier im Fokus. Im Gegensatz zu anderen Mapping-Methoden werden diese Aspekte jedoch nicht chronologisch sortiert oder in eine Prozessabfolge gebracht. Um ein gemeinsames Verständnis vom Nutzer zu entwickeln, erarbeiten wir diese Informationen in multidisziplinären Workshops – vorzugsweise gemeinsam mit Kunden und Stakeholdern.

Experience Map

Möchten wir ein Produkt von Grund auf neu entwickeln, kann uns die Experience Map dabei unterstützen, Erkenntnisse zu Prozessschritten, Bedürfnissen und Verhalten von Nutzern zu untersuchen. Hier blicken wir detailliert auf das menschliche Verhalten, um Lösungsansätze für spezifische Probleme zu finden. Häufig setzen wir diese Methode als Vorarbeit zur Customer Journey Map ein.

Service Blueprint

Stellen wir in der Customer Journey Map fest, dass sich ein Nutzererlebnis über verschiedene Services, Prozesse, Informationsquellen oder interne Abteilungen erstreckt, ist es hilfreich, diese Prozesse genauer zu analysieren. Mit dem Service Blueprint können wir diese Prozesse visualisieren und dabei unterstützen, Abhängigkeiten in Einklang bringen, um das Nutzererlebnis positiv zu entwickeln.

Welche Methoden sind zielführend?

Für die Entwicklung eines digitalen Produktes sind nicht zwingend alle Mapping-Methoden erforderlich. Ihr Einsatz ist vor allem abhängig von den Erkenntnissen, die daraus gewonnen werden sollen. Sie haben sich jedoch als besonders hilfreiche Werkzeuge herausgestellt, wenn es darum geht, gemeinsam mit Kunden und Stakeholdern ein besseres Verständnis für Nutzer zu entwickeln und mit deren Unterstützung zielsicher passende Lösungen zu entwickeln.